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 zu Artikel: Die Party ist vorbei - 07:22 am 25.11.108 (129095x)

— kein Text —


 Die Einschläge kommen näher von Werner - 19:15 am 27.01.111 (2839x)
 neu
zu meinem Eintrag "Weltbank warnt vor sozialen Unruhen" - 23:30 am 25.05.2009 (155x)

Weltbank warnt vor sozialen Unruhen
(pte/25.05.2009/11:28)

letzte Woche Tunis. Heute Tirana und Den Haag.

Drei Tote bei Protesten in Albanien

Das Video dazu
Schüsse und Tränengas

Den Haag: Zusammenstöße bei Studentenprotesten

Buchtipp: Unsichtbares Komitee - Der Kommende Aufstand (Nautilus Verlag

 Die Niederlande gibt sich selbst auf von Werner - 22:28 am 17.09.113 (2654x)
 Irland - Portugal - Spanien - Italien von Werner - 00:36 am 05.05.112 (1737x)
 neu
Norwegens Staatsfonds „bestraft“ Euro-Zone
orf.at / 4.5.2012

Die Norweger scheinen Irland, Portugal, Spanien und Italien schon abzuschreiben.


 Die Party geht weiter von Werner - 13:04 am 28.04.112 (1697x)
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Hier steht Aussage gehen Aussage ;)
Ich hol mir Unterstützumg von einem Nobelpreisträger:
Stiglitz: "Europa begeht gerade Selbstmord"
27.04.2012 | 07:45 | DiePresse.com)

Am Ende werde nur noch ein „Kern-Euro“ übrig bleiben, so der Ökonom. Eine Währungsunion könne ohne Finanzministerium nicht funktionieren.

Die Party ist vorbei!


 Griechenland von Werner - 22:36 am 15.02.112 (1630x)
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damit nicht jemand mit der Ausrede daher kommt und behauptet, er hätte nichts davon gewusst.

Die "Querschüsse" wussten es schon vor 2 Jahren:

Schande pur!
Querschuss / 13. Februar 2012

Dabei war schon vor 2 Jahren klar, was bei dem wirtschaftlich kontraproduktiven Agieren der Troika herauskommt:
Griechenland – irreparabel (30.04.2010)
Griechenland-Hilfen verpuffen (06.05.2010)
Griechenlands unlösbares Dilemma (09.05.2010)
Griechenland-Spirale dreht sich ….. (14.06.2010)
Griechenland wird in die Depression gespart (02.11.2010)
Griechenland – den Abgrund fest im Visier (10.12.2010)
Der totale Absturz (03.03.2011)
Depression pur! (09.06.2011)
Brüning 2.0 (30.06.2011)


 Tschüs Griechenland, war schön miteinander von Werner - 23:41 am 12.02.112 (1828x)
 neu
ein hoher Regierungsfunktionär den griechischen Parteichefs: "In den ersten 72 Stunden sei demnach mit einem Sturm der Bürger auf die Banken zu rechnen. Binnen zwei Wochen komme es zu Knappheiten bei der Treibstoffversorgung.
Die Staatsbediensteten erhielten am Monatsende kein Geld. Drei Monate danach gibt es weitreichende Unterbrechungen bei der Stromversorgung. Sechs Monate danach explodiere die Kriminalität; das Ausland müsse humanitäre Hilfe leisten. Ein Jahr danach breche die Verteidigung des Landes zusammen. Die Arbeitslosigkeit steige auf mehr als 35 Prozent."
Straßenschlachten in Griechenland
Handelsblatt, 12.02.2012, 22:49

 5 Sekunden vor Abgrund von Werner - 00:10 am 16.05.112 (2153x)
 neu
Jetzt können wir bald live miterleben, ob der hohe Regierungsfunktionär des damaligen Parteichefs (siehe Tread oben) recht behalten wird.
Ich verstehe nicht, warum die Politiker immer nur die ökonomischen Folgen der Krise im Auge haben und auf die politischen Folgen vergessen. Wär ja eigentlich ihr Metiér. Die möglichen politischen Folgen habe ich schon vor Jahren im Artikel "Die Party ist vorbei" beschrieben.

hier der aktuelle Stand:
Griechenland drohen Weimarer Verhältnisse
Handelsblatt 15.5.2012


 ohne (geschriebene) Worte? von Werner - 00:45 am 01.03.112 (1686x)
 neu
probieren wir es mit Bildern.

Puls4: Euro-Krise und Griechenland-Hilfe: Ein Schrecken ohne Ende?

Pro und Contra vom 27.02.2012 - Teil 1

Pro und Contra vom 27.02.2011 - Teil 2


 partieller zahlungsausfall von diphthong - 00:13 am 28.02.112 (1647x)
 neu
griechenland ist laut s&p partiell zahlungsunfähig.
und was heißt das jetzt genau?

 Anonymous - Message To Greece von Werner - 10:49 am 23.02.112 (1599x)
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Der kommende Aufstand? Ich denk, der ist schon da. Zumindest in Teilen Europas.


 bissl zaaach von meikl - 23:06 am 20.02.112 (1613x)
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wolltn de herrschoften heut net fertig verhandlt ham?

 Muttersöhnchen und CDS von Werner - 21:59 am 18.02.112 (1733x)
 neu
Kurios. Wenn das der letzte Schluss der Wirtschaftswissenschaften ist ;)
Viele Muttersöhnchen verteuern Kreditausfallswaps
www.pressetext.com / 18.2.2012

 @Sirtaki von Werner - 21:51 am 18.02.112 (1732x)
 neu
"Griechenland kann gar nicht aus dem Euro-Raum geworfen werden. Das Procedere haben die hohen Herrn aus Brüssel nicht vorgesehen."

Nein, Griechenland kann man nicht aus dem Euro-Raum werfen. Aber man kann die Griechen durch unmögliche Auflagen dazu bringen, dass sie "freiwillig" den Euro aufgeben.

Die Politik hat entschieden, dass Griechenland bleibt. Gute Idee!
Die Hedgefonts haben entschieden, dass Griechenland geht, damit sie ihre CDS (Credit Default Swaps) einsammeln können.
Die Wähler (in Griechenland, Deutschland, ...) werden entscheiden, dass Griechenland geht.
(die Politiker vergessen scheinbar, dass sie wiedergewählt werden müssen, um weiter regieren zu können).

Schaut also nicht gut für Griechenland aus.


 @Werner von Sirtaki - 21:14 am 16.02.112 (1818x)
 neu
Griechenland kann gar nicht aus dem Euro-Raum geworfen werden.
Das Procedere haben die hohen Herrn aus Brüssel nicht vorgesehen.
 üben wir uns in Zweckoptimismus von Werner - 12:19 am 07.01.111 (2657x)
 neu
Der amerikanische Finanzminister Timothy Geithner warnt vor Zahlungsunfähigkeit der USA.
Die Liste der Euro-Pleitestaaten wird immer länger und der Euro immer billiger.

Wir üben uns in Zweckoptiomismus und hoffen auf ein Boom-Jahr 2011.

Hoffen wird man ja noch dürfen.

 Great Britain ganz klein von Werner - 22:22 am 16.02.111 (2236x)
 neu
Keine Recovery in UK – sondern Justage der Absturzhöhe

//... Um zu erkennen, das UKs Wirtschaftserholung keinerlei Substanz hat, muss man kein Doomer sein, nur Ignoranten würden bei dieser Datenlage das Gegenteil behaupten! Die fundamentale Lage ist desaströs, 2010 erzielte UK beim Handelsbilanzdefizit von Waren und Gütern einen neuen Rekord mit -97,199 Mrd. GBP. Die Preissteigerungen für die Konsumenten erklimmen Höhen, bei der keine ansatzweise seriöse Geldpolitik auf einem Leitzinssatz von 0,5% und QE beharren kann ...

... Diese Analyse zu den relevanten Wirtschaftsdaten UKs ist eine Bestätigung dafür, das keine Probleme bisher gelöst wurden, weder die Ungleichgewichte im Handel, noch die Verschuldung, noch die Verwerfungen im Finanzsystem, noch die Folgen von Moral Hazard und ein paar andere “irrelevanten Kleinigkeiten”. ...//

Interessiert uns nicht? Kleinbritannien wird uns bald zu interessieren haben.


 Great Britain ? von Werner - 23:25 am 26.01.111 (2185x)
 neu
die Briten brauchen gar nicht erst zu träumen beginnen. Für sie hat sich das Trugbild des Aufschwungs verflüchtigt, bevor es so richtig in Erscheinung trat. Neben den enormen Staatsschulden haben die Briten jetzt auch noch ein Minuswachstum. Und zu allem Überdruss stellt sich eine veritable Inflation ein. Wie sie da raus kommen wollen ist mir schleierhaft.

Britische Notenbank rechnet mit bis zu fünf Prozent Inflation

In Griechenland träumt sowieso nurmehr Ministerpräsident Giorgos Papandreou. Die Griechen werden ihre Schulden ohne Erlass niemals zurückzahlen können. Hier ein paar Zahlen von "Querschüsse".

Entspannung? – ein Blick auf Griechenland!


zur Erinnerung:
Die Party ist vorbei | Werner | 12.12.2008
... Die überbordenden Staatsbudgets sind nicht mehr in den Griff zu bekommen und die Regierungen müssen die Notenpresse anwerfen. Geld ist jetzt da, doch mit jeder gedruckten Banknote wird es weniger wert und die Preise steigen, allen voran die der Rohstoffe...

und was meint weissgarnix.de dazu?

... Nehmen wir also mal an, die Inflation steigt in Deutschland, sodass die Bundesbanker in der EZB auf Zinserhöhung drängen; gleichzeitig die Konjunktur im übrigen Europa weiterhin mau bleibt: dann käme die ganze Euro-Kacke erst richtig zum dampfen ...

Der DAX steigt rasant – die Importpreise auch

Aber nein! Lasst uns noch ein bissl weiterträumen.

 was war vor 2 Jahren? von Werner - 23:41 am 15.09.110 (34635x)
"Was war vor 2 Jahren?" Diese Frage stellte ich allen Bekannten, die ich heute im Laufe des Tages traf.

KEIN EINZIGER wusste die richtige Antwort: "Lehman Pleite" und der offizielle Beginn der größten Weltwirtschaftskrise seit 1929.
Seltsam wenn man bedenkt, dass dieses Datum die Welt mehr verändern wird, als 9/11.

Im aktuellen Spiegel ist ein Interview mit dem ehemaligen deutschen Finanzminister Frank-Walter Steinmeier abgedruckt, das tiefe Einblicke in das Krisenmanagement der deutschen Regierung gibt. Steinmeier gibt beispielsweise zu, dass die Garantien für die deutschen Spareinlagen 1) nicht das Papier wert waren, auf dem sie standen ("wir haben für alle deutschen Spareinlagen die Haftung übernommen. Wir haben aber nicht dazu gesagt, was unter Spareinlagen zu verstehen ist") und 2) diese Garantie verfassungswidrig war.
In Österreich ging man übrigens nach demselben Procedere vor, aus Angst, dass die Sparer ihre Konten und Sparbücher leerräumen würden. Falls die Banken wirklich gecrasht wären, hätten die Sparer durch die Finger gesehen und sich ihre Spareinlagen aufzeichnen können.

Wenn man sich mit der Materie ein wenig auseinandersetzt, steigt einem die Krausbirne auf, was da an Ungeheuerlichkeiten passiert sind und noch immer passieren.

Aber was scherts den Österreicher, wenn er (noch) nicht davon betroffen ist?

Wer Lust hat:

Lehman-Pleite. Alle Artikel, Hintergründe und Fakten.
spiegel online

 I’ll be gone, you’ll be gone von Werner - 21:13 am 03.05.111 (2369x)
 neu
Eine Aufarbeitung der Finanzkrise in Bildern im Handelsblatt. Banken sollen in den Boom-Jahren systematisch am Häusermarkt betrogen haben, sagt der US-Kongress.

Und? Wir wollen Konsequenzen sehen!


 laut Liste von Bürger von Schilda - 21:56 am 24.03.111 (2124x)
 neu
laut deiner veröffentlichten Liste ist Spanien der nächste Pleitekandidat.

Austria und die PIGS von Werner - 23:59 am 19.12.110 (73x)

Österreich auf Platz Sieben im EU-Schuldenturm?
Soll mich das beunruhigen?
Wann bekommen wir die Rote Karte?

1. Greece
2. Ireland
3. Portugal
4. Spain
5. Italy
6. Belgium
7. Austria

pigbonds.info

 USA verlieren Top-Bonität von Werner - 11:49 am 06.08.111 (1962x)
 neu
Wir hatten 2009 überschlägig berechnet, dass etwa 30.000 Milliarden US-Dollar des weltweiten Kapitals reines Scheinvermögen ist, nichts weiter als Zahlen auf Papier oder elektronischen Datenträgern. Die Hälfte dieser Summe löste sich in den sechs Monaten von September 2008 bis März 2009 in Rauch auf. Wir gehen nun davon aus, dass sich von Juli 2011 bis Januar 2012 die zweite Hälfte des globalen Scheinkapitals, also weitere 15.000 Milliarden, verflüchtigt. Und in dieser Phase des globalen finanziellen „Downgrading“ werden, im Gegensatz zu 2008/2009, als nur private Banken und Investoren bankrott gingen, auch Staaten und ihre Anleihen betroffen sein.

GEAB N°56 (Sonderausgabe Sommer 2011) - Zusammenfassung
- 16. Juni 2011 -

Najo, die Geschichte schreitet voran.


 Berlusconi wach auf! von Werner - 23:06 am 05.08.111 (2072x)
 neu
„Wir müssen anerkennen, dass die Welt in eine weltweite Finanzkrise geraten ist, die alle Länder betrifft“

Weltpolitik reagiert mit Krisengipfel auf Märkte-Chaos
Handelsblatt, 05.08.11

Mister Bunga Bunga Berlusconi ist aufgewacht? Hat der wirklich drei Jahre lang geschlafen?


 Wirtschaftsarmageddon die nächste von Werner - 02:18 am 05.08.111 (2002x)
 neu
der double-dip schaut schon um die Ecke.



 die Reichen profitieren von Werner - 21:36 am 20.06.111 (1871x)
 neu
"Globale US-Unternehmen wie Google und Microsoft haben ihr Kapital meist steuerschonend außerhalb der US-Grenzen geparkt. ... Die Konzerne fordern Steuererleichterungen, wenn sie ihr Geld heimholen ..."

Solche Steuererleichterungen gabs schon 2005 unter George W. Bush. Was kam dabei heraus?

"... Doch statt Arbeitsplätze zu schaffen und Investitionen zu tätigen, flossen 92 Prozent der Gelder in die Taschen der Anteilseigner und in den Rückkauf von Aktienpaketen, wie das National Bureau of Economic Research (NBER) mit Studien belegte. Die größten Profiteure waren die 15 größten US-Unternehmen, die daraufhin sogar Arbeitsplätze abbauten und Produktionsstätten ins Ausland verlagerten ..."

Was lernen wir daraus? Mit gutem Zureden (wie auch von der EU gerade vorgeschlagen) werden die Reichen ihre (durch die Finanzkrise) angehäuften Schulden nicht abtragen, sondern im Gegenteil uns umhängen.

Eine Billion Dollar wartet „offshore“
orf.at / 20.06.2011


 USA verlieren Toprating von Werner - 22:12 am 10.06.111 (2034x)
 neu
USA verlieren Toprating im Taunus
Der Bad Homburger Ratinggigant Feri stuft die USA herab. Jetzt dürfte der Dollar kaum mehr zu retten sein.
FTD / 09.06.2011, 08:55

 UNO warnt vor Dollarkrise von Werner - 00:31 am 26.05.111 (2072x)
 neu
UN warnen vor Dollarkrise
Handelsblatt, 25.5.2011, 23:00 Uhr

PIIGS Staaten hin oder her: der Dollar ist noch viel schlimmer dran.

P.S.: Aber es sind halt die USA. Wenn der Dollar kracht, kracht alles und wer will das schon?

P.P.S.: jetzt hams Belgien auch schon in der Mangel. Die nächsten wären dann wir.


 and the next one is .... italy!! von Werner - 18:05 am 21.05.111 (2964x)
 neu
na dann haben wir ja noch eine kleine Galgenfrist. Zwischen Österreich und Italien liegt immerhin noch Belgien.
Wobei anzunehmen ist, dass sich die Probleme exponentiell beschleunigen werden.

S&P sieht auch für Italien schwarz
orf.at / 21.5.2011

 Portugals Regierung zerbrochen von Werner - 22:49 am 23.03.111 (1986x)
 neu
wenn ich Spekulant wäre und der Zerfall der Eurozone nicht gegen meine Interessen stünden - ich würde gegen den Euro spekulieren. Mittelfristig wird es den Euro nicht mehr geben.

Nachdem Portugals Regierung heute wegen des unannehmbaren Sparpakets zurückgetreten ist Sparpaket: Portugals Regierung zerbrochen, orf.at, wird Portugal als nächstes unter dem Euro-Schutzschirm Platz finden müssen. Wer wird nach Portugal folgen?

Wenn die EZB die Zinsen wegen der anhaltenden Inflation im April erhöhen muss, wird das der nächste Sargnagel der Südländer sein. Der Süden Europas verreckt, der Norden Europas produziert Waren für den Süden auf Pump und wird dafür niemals Geld sehen. So kann man seine Zeit natürlich auch totschlagen: Sachen produzieren und dann herschenken.


 durchgestanden! von strohfeuer - 23:45 am 21.03.111 (2077x)
 neu
diepresse.com

Die Federal Reserve hat die Krise der Großbanken offiziell für beendet erklärt (endlich) und erneute Streßtests werden von den Instituten durchwegs überstanden – Wir haben's geschafft & jetzt geht's wieder zügig aufwärts!


 holy moly! von Werner - 01:21 am 20.12.110 (2009x)
 neu
wie ich vermutet habe: die Leute werden sich das nicht gefallen lassen.


 Austria und die PIGS von Werner - 23:59 am 19.12.110 (2286x)
 neu
Österreich auf Platz Sieben im EU-Schuldenturm?
Soll mich das beunruhigen?
Wann bekommen wir die Rote Karte?

1. Greece
2. Ireland
3. Portugal
4. Spain
5. Italy
6. Belgium
7. Austria

pigbonds.info


 RE: Game over für den Euro - 13:59 am 11.12.110 (2362x)
 neu
Die Presse: Euro-Zone - Den Wagen vor das Pferd gespannt

Hoffen wir, dass das alles gut geht. [...] Allerdings ist die Hoffnung vage. Denn die Finanzminister [...] gehen den eigentlichen Brandherd – eine Gemeinschaftswährung ohne Gemeinschaftspolitik – nicht an.


Der Standard: Die Märkte haben den Euro schon abgeschrieben

Wie kann das Vertrauen in den Euro gestärkt werden?
Georg Schuh, Chief Investment Officer der Deutschen Bank: Die Bürger müssen sich mit der Währungspolitik einverstanden und mitgenommen fühlen. Das ist momentan nicht der Fall.


Infokrieger: Eurokrise - Es begann als PIGS – Bald das ganze Alphabet?

Es zieht nicht nur ein Sturm auf, da kommt ein Hurrikane auf Europa zu. [...] Belgien ist nur ein weiterer Dominostein in einer sehr langen Kette. Das Bankensystem stürzt Europa ins Chaos und ist der einzige Profiteur des Unheils, welches diese selbst verursacht haben.


 Game over für den Euro von Werner - 01:15 am 26.11.110 (2024x)
 neu
In seiner Phantasie ausmalen kann man sich viel. Was sich in den letzten beiden Jahren abgespielt hat, hätte ich trotzdem nicht für möglich gehalten. Mit nur ein wenig Pech katapultiert sich die Welt ins finstere Mittelalter. Wer macht den Anfang? Europa? Unpackbar!

Was wir gerade erleben ist der Anfang vom Ende des Euro.
von weissgarnix am 25. November 2010

Ach ja, war da nicht noch was?

Das Scheitern der globalen Klimapolitik
("Die Presse", Print-Ausgabe, 26.11.2010)


 Tsunami! Nachtrag zu Robert von Werner - 00:16 am 05.11.110 (2086x)
 neu
Die USA drucken die nächsten 600 Milliarden Dollar, erschaffen also Geld aus dem nichts. Wenn die so weiter drucken, ist der Dollar bald nur mehr das Papier wert, auf dem es gedruckt ist.Die Leidtragenden sind aber die Anderen. China, die EU, Japan, die Schwellenländer.
Das Reinpumpen von Milliarden Dollar in den Geldkreislauf wird eine massive Verteuerung von Rohstoffen (von Weizen über Erdöl bis zu Gold) zur Folge haben, die wir alle spüren werden. Es wird zu riesigen Blasen und Verwerfungen in der Weltwirtschaft kommen und einige Länder mehr werden w.o. geben müssen.
Wie ich es vermutet habe: die (reichen) Amerikaner können es sich richten, die Europäer werden wegen ihrer Uneinigkeit letztendlich nach der US-Pfeife tanzen.

Robert, wir sind noch lange nicht aus dem Scheiß raus.

„Fed-Manöver wird wie Tsunami auf Weltwirtschaft wirken“
handelsblatt.com / 04.11.2010

 Was die USA kann, können wir Europäer auch von Werner - 00:20 am 24.02.111 (2064x)
 neu
haben sich die Europäer am Anfang der Krise noch gegen den Druck der USA gesträubt, den Euro zu inflationieren indem man quasi ein europäisches Quantitative Easing veranstaltet, bleibt den Europäern in der Zwischenzeit gar nichts anderes mehr übrig als ebenfalls Geld zu drucken (vgl. auch meinen Eintrag "Tsunami! Nachtrag zu Robert" oben).


Umfang QE2 EU-Edition: 77,1 Milliarden Euro

von egghat am 23.02.2011

Zu den gut 60 Mrd. aus Quantitative Easing I in der Eurozone sind inzwischen weitere

77.100.000.000 (77,1 Milliarden) Euro

dazugekommen.

Bestand der erste Teil noch auf besicherten Anleihen (vor allem aus mit Hypotheken besicherten Papieren wie Pfandbriefen), kauft die EZB jetzt im Rahmen von Quantitative Easing II bekanntlich Staatsanleihen der Problemländer auf. Es dürfte sich vor allem um Staatsanleihen aus Griechenland und Irland handeln, aber auch über Portugal, Spanien und vielleicht sogar Belgien wird spekuliert.

Nichts Genaues weiss man aber nicht, die EZB gibt nur die Gesamtsumme bekannt und die Änderung zur Vorwoche. Der Anstieg lag übrigens bei 0,7 Mrd. Euro.

Bundesbank: KONSOLIDIERTER AUSWEIS DES EUROSYSTEMS ZUM 18. FEBRUAR 2011 (PDF!)

 @Robert von Werner - 00:58 am 26.10.110 (1976x)
 neu
ist dein Eintrag jetzt zynisch gemeint? Bin ein wenig im Stress und kann mich jetzt nicht ausbreiten. Später vielleicht mehr.

In der Zwischenzeit geb ich dir den aktuellen GEAB zu lesen. Ein klein wenig basics können nicht schaden.


 Schnee von gestern von Robert - 23:52 am 21.10.110 (1978x)
 neu
Wen interessierts? Lehman & Co ist Schnee von gestern. Die Aktienkurse steigen, die Arbeitslosigkeit geht zurück, die Betriebe können kaum der Nachfrage nachkommen. Und ihr raunzt herum und redet alles schlecht. Seids keine Memmen, reissts euch am Riemen und raunzt net und kaufts.

 stündlich von Werner - 14:04 am 07.10.110 (2191x)
 neu
imo sind's 1.360$. Der Goldpreis wird so lange steigen, wie sich die Länder mit ihren Landeswährungen unterbieten. Das artet in einem Handelskrieg aus. Und die Leute haben Angst, dass am Ende ihr Erspartes futsch ist.
Schau ma mal, wie sich das entwickelt. Werden die Chinesen statt in Dollar in Euro einkaufen und ihn damit aufwerten? Wie bringen die Japaner den Yen wieder runter? Glaubt die Welt an den Euro? Wie lange druckt die USA noch wertlose Dollar? Voraussagen lässt sich da nix - ausser dass alles anders wird.

 ab welchem zeitpunkt ist das fieber tödlich? von paperdoll - 23:47 am 06.10.110 (1902x)
 neu
wir liegen jetzt bei 1.350 grad, pardon dollar. so genau kann man das gar nicht sagen, weils stündlich mehr wird.
wann platzt die blase?

 Geldboerserl & Fieberkurve von maikel - 07:57 am 29.09.110 (1927x)
 neu
Brauchst aber ein seeeehr dickes Geldboerserl wennst soviel Metall mit dir herumschlepst. :-)
und deine Fieberkurve Werner steigt auf neues Allzeithoch:
Schlusskurs gestern (28.09.10) 1307,50 U$ Dollar.
Quelle: www.querschuesse.de



 @dna, der Goldzahn von Werner - 15:41 am 28.09.110 (1942x)
 neu
soviel Gold wie Rick Ro$$ um den Hals hängen hat möchte ich im Geldbörsl haben.

 hi, werner von dna - 00:03 am 28.09.110 (1936x)
 neu
bist wieder beim goldzählen?
lol
 Wer nicht? von Werner - 03:05 am 01.12.110 (1986x)
 neu
Gold auf Allzeithoch in Euro
www.querschuesse.de, 30. November 2010
 die Fieberkurve des Kapitalismus von Werner - 00:17 am 22.09.110 (2212x)
 neu
Wenn der Goldpreis steigt, gehts dem Kapitalismus schlecht. In Gold zu investieren ist das blödeste was man machen kann ... wenn man an eine gedeihliche Entwicklung der Wirtschaft glaubt.
Wenn man aber an den Zusammenbruch der Wirtschaft glaubt, nimmt man alle Nachteile von Gold in Kauf (keine Zinsen, Gefahr von Diebstahl oder hohe Lagerkosten, ...), um wenigstens irgendwas zu retten.

Und das sagt der Markt:
(Goldpreis von 2000 bis 17.9.2010. Schaut so aus, als ob immer mehr Leute die gedeihliche Wirtschaftsentwicklung in Frage stellen)


P.S.: Dasselbe gilt übrigens auch für den Schweizer Franken. Drum gehen die Frankenkreditnehmer jetzt alle baden.

 weiter geht's mit der fieberkurve - 19:21 am 07.12.110 (2019x)
 neu
...und heute wieder ein neuer rekordstand: 1428 grad fieber

1428 Dollar je Feinunze: Höchster Goldpreis aller Zeiten, Die Presse

Der Goldpreis ist am Dienstag auf neue Rekordstände gestiegen. Sowohl in Dollar als auch in Euro gerechnet war Gold so teuer wie nie. In Dollar kletterte der Preis für eine Feinunze (rund 31,1 Gramm) bis auf 1428,60 US-Dollar. Damit wurde der Vortagesrekord um gut einen Dollar übertroffen. In Euro gerechnet legte der Goldpreis in der Spitze bis auf 1072,03 Euro zu.

 glauben damma olle wos von Werner - 23:50 am 21.09.110 (1870x)
 neu
Worauf beruht deine Wahrheit?
Auf Grundlage eines ORF-Artikels?
Sorry, aber den ORF nehm ich nicht ernst.

Ich starre gebannt auf die FED. Die Fed wird im großen Stil US-Staatsanleihen kaufen (die Chinesen wollen ja nimmer). Die FED wird Dollarscheine drucken Ende nie und damit den Dollarkurs drücken, drücken, drücken, ...

Ich starre gebannt auf den Goldpreis. Der steigt und steigt und steigt (imo 23:42 auf 1.286,80 $, + 8,3 in wenigen Stunden)

Die Schulden sind nicht mehr zurück zu zahlen, daher wird inflationiert. Der Waldbrand hat noch nicht mal richtig begonnen. Und die Feuerwehr kann gleich zuhause bleiben, weil sie machtlos sein wird. Zeitpunkt und Fahrplan wird noch bekannt gegeben.


 finanzwaldbrand - 13:38 am 21.09.110 (1872x)
 neu
das zitat im ORF-artikel, "Wir haben den größten Waldbrand gelöscht, aber es gibt noch ein paar kleinere Feuer, die bei starkem Wind wieder aufflammen können", kommt meiner Ansicht nach der Wahrheit am nächsten.

Du brauchst die Feuerwehr noch nicht heimzuschicken.


 nochmals Journalisten und Wahrheiten von Werner - 00:00 am 21.09.110 (1861x)
 neu
stell dir vor, du bist Wirtschaftsjournalist und bekommst folgende zwei Meldungen über den Ticker:

Trotz Nachbeben - das Schlimmste der Euro-Krise vorbei
orf.at | 20.09.2010

"Dr. Doom" gibt Euro noch fünf Jahre
diepresse.com | 20.09.2010

Da geben Banker, Börsianer, Wirtschaftswissenschaftler ganz konträre Meinungen ab und du armes Journalistenwürschtchen sollt die "Wahrheit" herausfinden. Bissl viel verlangt, oder?


 @maikel: das könnte dich auch interessieren von Werner - 22:32 am 19.09.110 (2172x)
 neu
Interview mit Prof. Wilhelm Hankel über die Auswirkungen der Krise und Perspektiven für die Zukunft. Bestes Szenario: Stagnation für die nächsten 5-10 Jahre. Für viele Menschen steht das Schlimmste aber noch bevor. Krisenbewältigung der Politik "grotesk". Bankenrettung Wahnsinn. Die privatkapitalistische Gesellschaft auf dem Weg in den Staatssozialismuns.


 @maikel von Werner - 20:57 am 19.09.110 (1982x)
 neu
das könnte dich interessieren:

Eigentlich war der bekannte TV-Journalist Michael Mross (N24, CNBC) als profunder Kenner der internationalen Börsen ein Kämpfer für die freien Märkte. Doch in der vergangenen drei Jahren seit Beginn der weltweiten Finanzkrise hat er sich von einem Kapitalismus-Paulus zu einem Autarkie-Saulus gewandelt.

Das vollständige Video findest du hier (allerdings Anmeldung erforderlich)

Systemkollaps - Neue Wege für die Menschheit
Cafe 23 | 02.09.2010

Es ist also nicht so, dass alle Menschen in die gleiche Richtung denken. Bei dem Wulst an digitalen Datenströmen bist du halt gefordert, alternative Meinungen zu finden. Die Mainstreammedien werden sie dir nicht zutragen, die müssen ja den Mainstream bedienen.


 Journalisten von Werner - 19:31 am 19.09.110 (2044x)
 neu
Der Mensch nimmt nun einmal das auf, was er wahrnehmen will. Auch die Journalisten.
Wenn der kollektive Modus auf "alles so schön bunt hier" steht, dann kostet es viel Kraft, gegen den Strom zu schwimmen. Warum sollten da die Journalisten die besseren Menschen sein?
Ich glaub auch nicht, dass alle Journalisten "gekauft" sind.
Der Durchschnitt der Journalisten ist einfach so doof wie der Durchschnitt der Allgemeinbevölkerung.

ad: "Koenten wir unseren Alltag noch so bestreiten - wenn wir gewusst haetten zB: unsere Spahreinlagen koennten futsch sein?"

Wo liegt das Problem? Ich hab auch die ganze Zeit gewusst, dass meine Spareinlagen nicht sicher sind. Und ich leb auch noch.


 den umgang wechseln? von woody guthrie - 12:52 am 18.09.110 (2228x)
 neu
hi werner, vielleicht solltest du einfach deinen bekanntenkreis wechseln? ich hätts gewusst.

 maikel du bist auch frei! von woody guthrie - 12:48 am 18.09.110 (3219x)
 neu
also mach was draus!!!

 jornalisten sind frei oder? von maikel - 09:35 am 16.09.110 (2413x)
 neu

Wo wahren oder sind die Jornalisten gibt es kein Hinterfragen mehr nicht mal kritische Anmerkungen?
Unsere Spahreinlagen sind sicher ??
Ist unsere "freie Presse" nur noch Handlanger diverser verschiedenfarbiger Pressestellen?
Demokratie wo bist du ?
ABER wollen wir denn ueberhaupt die Wahrheit wissen?
Koenten wir unseren Alltag noch so bestreiten - wenn wir gewusst haetten zB: unsere Spahreinlagen koennten futsch sein?
Muss uns die Presse vor manchen Tatsachen "beschuetzen"?
Haetten die Schreiberlinge noch ihren Job wenn sie uns nicht "beschuetzt" hartten ...
Fragen ueber Fragen ...
 Das kubanische Modell von Werner - 22:42 am 09.09.110 (2683x)
 neu
Zitat aus einem aktuellen Interview mit Fidel Castro: „Das kubanische Modell funktioniert selbst bei uns nicht mehr“

Warnung vor neuem Atomkrieg
orf.at I 09.09.2010

Soviel Selbstkritik tät manchen der westlichen Führer auch ganz gut.
Wie würde sich das anhören? Obama: "Unsere Vorstellung von Kapitalismus funktioniert selbst in den USA nicht mehr."

 idole sterben uns weg - 21:59 am 10.09.110 (2033x)
 neu
Der große Friedensstifter ist tot, der ewige Präsident ist tot, sein irdischer Vertreter beendet seine Amtszeit und wir müssen mit seinem Sprößling vorlieb nehmen.
Zu alledem erklären auch noch Jetsun Jamphel Ngawang Lobsang Yeshe Tenzin Gyatso und El Presidente das eigene Scheitern!

Wo sind noch Idole?



Eine Papstwahl ist nichts dagegen: Mit sozialistischem Pomp und verschwörerischer Geheimniskrämerei bereitete Nordkoreas Arbeiterpartei ihre größte Versammlung in 44 Jahren vor. Seit Tagen stimmt die Staatspropaganda das Volk darauf ein, dass etwas Wichtiges bevorstehe. Noch dröhnender als sonst beschwören die Zeitungen das Gedenken an den „Großen Führer“ und „Ewigen Präsidenten,“ Kim Il-Sung, der auch 16 Jahre nach seinem Tod weiterhin Nordkoreas offizielles Staatsoberhaupt ist, und erinnern daran, wie viel Vertrauen Kim stets in die jüngeren Generationen gehabt habe. Was es mit den Andeutungen auf sich hat, wird das Volk womöglich am heutigen Donnerstag erfahren, dem 62. Gründungstag der Demokratischen Volksrepublik Korea: Südkoreanischen Medienberichten zufolge will Diktator Kim Jong-Il dann seinen jüngsten Sohn, Kim Jong-Un, offiziell zu seinem Nachfolger proklamieren und von den rund 2000 Delegierten des Parteikongresses mit wichtigen Ämtern ausstatten lassen.

Unter Nordkoreabeobachtern gilt als sicher, dass die Ernennung des jungen Kim Jong-Un, dessen Alter auf 27 geschätzt wird, unmittelbar bevorsteht.

[...]

 Wirtschaftsjournalismus von Werner - 23:06 am 25.08.110 (2546x)
meine Achtung für die Wirtschaftsblätter hält sich in engen Grenzen. Jede Woche wird das Gegenteil der Vorwoche propagiert. Irgendwann wird man die Wirtschaftsfachleute nicht mehr ernst nehmen.

- Deutschland (hier könnte man auch Österreich einsetzen) ist am Boden.
- Deutschland erlebt einen Wirtschafsboom wie seit Ende des 2. Weltkrieges nicht mehr.
- mit Deutschlands Wirtsachaftsaufschwung wird es doch nichts, ...

wie wärs mit ein wenig Logik?
Wenn Deutschland/Österreich spart, also die Produktionskosten senkt und gleichzeitig der Euro im Tief ist ... wenn China und die USA nicht sparen und deren Währung steigt ... dann können wir dorthin 'auf Teufel komm raus' exportieren. Wenn ALLE Staaten sparen, ist es aus mit den Exporten, ist es aus mit dem Wachstum.

Die Binnennachfrage kannst vergessen, weil deutsche/österreichische Arbeitnehmer seit mehr als 10 Jahren Reallohneinbußen hinnehmen mussten (danke Gewerkschaft). Womit soll ich mir was kaufen, wenn ich immer weniger hab, bzw. wenn die Preise steigen, die Gehälter aber nicht?

Den Karren aus dem Dreck zu ziehen wird spannend. Zumindest ich bin gespannt.

Die Problematik mit einfachen Worten erklärt findet ihr auf

www.weissgarnix.de I Oh Aufschwung, verweile doch!

P.S.: Auch die Kommentare zum Artikel lesen. Viele davon sind erstklassik.

 @ Clarke and Dawe von Werner - 18:20 am 01.05.111 (2025x)
 neu
Ich beobachte die Medienberichte über die Staatsschuldenkrise sehr genau. Und ich steh noch zu meiner Aussage (siehe "Die Party ist vorbei"), dass sich die USA, wenn sie sich einmal dazu aufrafft, schneller aus der Krise kommt, als die EU. Einfach deshalb, weil die USA ein Bundesstaat ist und die EU ein Staatenbund.
Die Schuldenkrise in den USA ist in Wahrheit eine politische Krise. Wenn sich die Demokraten und Republikaner einmal durchringen könnten, die exorbitant niedrigen Steuern anzuheben, dann wäre ein Schuldenabbau innerhalb von einigen Jahren möglich und die Anleger hätten wieder Vertrauen in die USA. Vor den Wahlen ist eine Einigung aber schwer denkbar und deshalb wandeln die US-Bürger am Rande des Staatsbankrotts (und der gewöhnliche Amerikaner merkt es nicht einmal).

aus dem aktuellen Spiegel:

Griechischer als die Griechen

Gefahr für Washingtons Kreditwürdigkeit: Amerikas Wirtschaft drängt die Politiker, sich aus der Schuldenfalle zu befreien. Doch die blockieren sich weiterhin in einem ideologischen Kleinkrieg. Jeden Tag wachsen die öffentlichen Lasten um 4,38 Milliarden Dollar.

Einmal angenommen, der amerikanische Kongress hätte sich bei der Budgetplanung für das laufende Haushaltsjahr ernsthaft vorgenommen, einen ausgeglichenen Etat zu verabschieden - die Abgeordneten und Senatoren hätten nicht die geringste Chance gehabt. Selbst wenn sie das gesamte Militär abgeschafft, alle nationalen Bildungsprogramme, alle Agrarsubventionen, jede Förderung des Wohnungsbaus, dazu noch die CIA und das FBI über Bord geworfen, alle Gefängnisse, die Küstenwache und die Grenzpolizei aufgelöst hätten, selbst dann hätte unterm Strich eine rote Zahl gestanden: 110 Millionen Dollar.
(Der Spiegel 17/2011, Seite 79)

110 Millionen Dollar zusätzlicher Schulden zu den ohnehin exorbitanten 13,5 Billionen Dollar. Aber wie gesagt, in den USA ist das durch früher oder später unvermeidliche Steuererhöhungen durchaus in den Griff zu bekommen. Höchstens die Tea Party Bewegung zettelt einen Bürgerkrieg an.

In Europa ist die Staatsschuldenkrise um einiges schwieriger zu entschärfen. Erstens müssen sich bei uns 27 Staatschefs einig werden und zweitens sind die Steuern bereits jetzt wesentlich höher als in den USA.

Der Euro mag zwar wirtschaftlich besser dastehen, aber politisch wird er immer umstrittener. Daher wird meiner Meinung nach der Dollar den Euro überleben.


 @ Werner von Clarke and Dawe - 22:24 am 20.04.111 (4625x)
 neu
du hast doch bereits beschrieben was auf uns zukommt. Warum sich also um die USA sorgen?

Vielleicht hilft dir das Video nochmals auf die Sprünge


 spannender heutiger Tag von Werner - 22:18 am 18.04.111 (2095x)
 neu
die Ratingagentur S&P zweifelt an der Bonität der USA - das erste Mal in der Geschichte des Landes. Die Aktienkurse geben daraufhin spürbar nach, der Goldpreis erreicht einen neuen Höchststand.

Sooo spannend nun auch wieder nicht, weil vorhersehbar.

Wie's weiter geht, steht im GEAB N°54, der einen Tag zuvor erschienen ist:

www.leap2020.eu


 die börsianer sind doch schlampen! von dok.rix - 23:27 am 17.04.111 (2006x)
 neu
google hat eine gewinn(!)steigerung(!!) von NUR MAGEREN 18% geschafft?
so eine frechigkeit!!

bereits grund genug für die börsianer, den aktienkurs des medienkonzerns um 5% runterrasseln lassen.


 andere länder, andere pleiten? von strohfeuer - 01:09 am 27.12.110 (1883x)
 neu
Schweden erlebt ein Wirtschaftswunder, wie die Presse am 26.12.2010 berichtet...

"...scheint sich zum Jubeljahr der schwedischen Wirtschaftsgeschichte zu mausern", "Überschuss in der Staatskasse", und "insgesamt sind wir fast wieder auf dem Normalniveau" ist zu lesen.

Strohfeuer sind eine tolle Sache!


 wie das mit dem Aufschwung so ist von Werner - 21:54 am 26.08.110 (2187x)
 neu
die Erklärung in einfachen Worten habt ihr schon gelesen ;-)
hier nochmals, wer geschwänzt hat:

www.weissgarnix.de I Oh Aufschwung, verweile doch!

Auf 'Querschüsse' wird der sogenannte 'deutsche Aufschwung' etwas komplexer demontiert, dafür aber aussagekräftiger:

wirtschaftquerschuss:"Nachschlag"
vom Donnerstag, 26. August 2010

Interessant auch die Lohnentwickung in Deutschland vom Jahr 2000 bis 2010 (man kann auch Österreich einsetzen), die den Unternehmens- und Vermögensgewinnen gegenübergestellt werden (siehe Grafik 2). Danke, liebe Gewerkschaft. Warum schaffst du dich nicht gleich selber ab?

 Währungsunion? Brauch ma net! von Werner - 23:59 am 30.01.110 (2573x)
 neu
Der Euroraum gerät ins Wanken



In einem internen Papier wird erstmals der Zusammenhalt der Währungsunion infrage gestellt.



26.01.2010 | 12:39 | KARL GAULHOFER (Die Presse)
 unter EU-Kuratel und mit Hyperinflation von Werner - 00:41 am 04.02.110 (2294x)
 neu
und wir beginnen jetzt das: "Auch Österreich, Italien und weitere schwere Defizitsünder stehen unter Kuratel der EU und bekämpfen die strengen Auflagen aus Brüssel."



Brüssel erhöht Druck. EU stellt griechische Finanzen unter Aufsicht.



... De facto wird der griechische Haushalt aber unter EU-Kontrolle gestellt: Die Regierung muss jetzt alle zwei, drei Monate in Brüssel über ihre Sparerfolge Bericht erstatten.



orf.at / 04.02.2010



Wenn ihr einen Apokalyptiker lesen wollt, probiert Roland Leuschel in einem Interview mit der "Financial Times Deutschland".



Crash-Prophet Leuschel erwartet Anleihecrash und Hyperinflation



Obwohl, 5-15% Inflation finde ich jetzt gar nicht mal so krass.
 Euro verliert an Wert von Werner - 23:50 am 04.02.110 (2218x)
 neu
Märkte wittern Geheimplan

... Zudem wittert man an den Märkten, dass die Kommission ein geheimes Rettungsprogramm für Griechenland vorbereitet, zum Beispiel durch die erstmalige Begebung gemeinsamer Euro-Anleihen. Das hieße, dass Länder mit stabileren Staatsfinanzen wie Deutschland und Österreich für die Unvernunft vergangener griechischer Regierungen haften würden. An dieses politische Pulverfass will derzeit noch niemand eine glimmende Lunte legen.

aus der Presse 4.2.2010

"... EU-Länder mit stabilEREN Staatsfinanzen ..."
der war gut!

Jetzt trennt sich die Spreu vom Weizen. Bald werden wir wissen, wer von den Euroländern wirtschaftlich noch überlebensfähig ist.

Im Notfall kaufen die Chinesen Griechenland auf ;-)

 und ich dachte... von eh i - 11:40 am 04.02.110 (2339x)
 neu
...du findest die textblöcke
durch die zeilenabstände
jetzt super lesbar ;-(((
 Euro in Not: " ... Inflation" von Werner - 23:55 am 02.02.110 (1864x)
 neu
"Faszinierend!", würde Spock sagen.

Die Weltwirtschaft verhält sich wie aus einem Drehbuch, geschrieben in den 20er Jahren.



Faszinierend auch die Reaktionen der Leute auf der Straße, die mit einer Mischung aus Unwissen und Angst reagieren.



Neulich fragte mich eine Akademikerin, was denn "Inflation" bedeute!!!



Heute fragte mich die Besitzerin eines Reisebüros, wie es geschäftlich so gehe. Ich antwortete: "Geht so, aber es wird noch viel schlimmer." Sie protestierte gegen meine pessimistische Prognose, aber die Angst in ihren Augen war nicht zu übersehen.





Euro in Not: "Letzte Hoffnung lautet Inflation"



01.02.2010 | 12:55 | (DiePresse.com)



Der ökonomische Zerfall eines europäischen Staates wie Griechenland würde alle anderen mitreißen, sagt der deutsche Ökonom Thomas Straubhaar. Inflation sei die politisch einfachste Option, Staatsschulden zu beseitigen.





wir sind jetzt hier: Die überbordenden Staatsbudgets sind nicht mehr in den Griff zu bekommen und die Regierungen müssen die Notenpresse anwerfen. Geld ist jetzt da, doch mit jeder gedruckten Banknote wird es weniger wert und die Preise steigen, allen voran die der Rohstoffe.
 Hans Werner Sinn über die Schuldenkrise von Werner - 23:57 am 13.07.112 (1773x)
 neu
 "Wir wollen unser Geld zurück" von Werner - 21:50 am 21.01.110 (2292x)
 neu
"Wir wollen unser Geld zurück, und wir werden es zurückbekommen."
(Barack Obama)

Eh cool, Barack. Ich wünsch dir ein langes Leben.

Obama nimmt Banken in die Mangel

orf.at / 21.01.10
 Wer sind die Begünstigten? sehenswerte ARTE Doku von Werner - 23:33 am 03.09.113 (1361x)
 neu
Harald Schumann (Der Tagesspiegel) in einer ARTE-Doku über das "Bankenrettungs-Monopoly"

Veröffentlicht am 03.03.2013

50 Milliarden Euro in Griechenland, 70 Milliarden Euro in Irland, 40 Milliarden Euro in Spanien - ein Eurostaat nach dem anderen sieht sich gezwungen, seine Banken mit gigantischen Summen zu stützen, um damit die Verluste auszugleichen, die den Geldhäusern aus faulen Krediten entstanden sind. Aber wohin gehen die Milliarden eigentlich? Wer sind die Begünstigten? Mit dieser einfachen Frage reist der preisgekrönte Wirtschaftsjournalist und Sachbuchautor Harald Schumann quer durch Europa und bekommt verblüffende Antworten.
Die Geretteten sitzen - anders als häufig vermittelt und von vielen angenommen wird - nicht in den ärmeren Eurostaaten, sondern hauptsächlich in Deutschland und Frankreich. Ein großer Teil des Geldes landet nämlich bei den Gläubigern der Banken, die gerettet werden wollen oder müssen. Und obwohl diese Anleger offenkundig schlecht investiert haben, werden sie - entgegen aller Logik der freien Marktwirtschaft - auf Kosten der Allgemeinheit vor jeglichen Verlusten geschützt. Warum ist das so? Wer bekommt das Geld? Eigentlich simple Fragen, die aber den Kern der europäischen Identität berühren.
Harald Schumann gelingt es auf seine eigene, unnachahmliche Weise, dieses komplizierte Thema jedermann verständlich zu machen. Und er vertritt ebenso kenntnisreich wie beherzt seine Meinung. "Staatsgeheimnis Bankenrettung" ist der leidenschaftlichste Film, der je zur Bankenkrise gemacht wurde.

(Deutschland, 2013, 52mn)
RBB

Erstausstrahlungstermin: Di, 26. Feb 2013, 21:47


 Obama Superstar von Werner - 00:16 am 18.03.112 (1885x)
 neu
so macht man das!
da könnnen unsere PR Manager was lernen.

 Bloomberg, Occupy needs you! von Werner - 01:13 am 19.11.111 (1654x)
 neu
Ich stell mir grad vor, wie Häupl von einem Reporter so verarscht und beschimpft wird, wie Michael Bloomberg, der amtierende New Yorker Bürgermeister von Keith Olbermann. Nein, das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Puncto Pressefreiheit sind uns die USA immer noch meilenweit voraus.


 Occupy Austria von Werner - 13:34 am 15.10.111 (1724x)
 neu
aller Anfang ist schwer ;)
Die Amis haben auch mehrere Anläufe gebraucht.

www.facebook.com/OccupyAustria
riseup.net
15october.net


 Die Krise in den Köpfen der Jugendlichen von Werner - 21:32 am 18.12.111 (1634x)
 neu
die Krise dürfte in den Köpfen der österreichischen Jugendlichen angekommen sein, wenn ich mir die aktuelle Jugendstudie anschau.

Was sagt der Standard?
Stimmung unter Jugendlichen: Wenig Optimismus, dafür viel Angst

Was sagt der deutsche Sozialwissenschaftler Klaus Hurrelmann?
"... das impliziert u.a. eine gewisse Form von Anpassung - man lehnt sich weniger auf. Eltern dienen wieder als soziales Modell. Zur Revolution gibt es nicht den geringsten Anlass ... In der Fremdenfeindlichkeit äußert sich die Angst um den eigenen Platz - die Konkurrenz wird weggebissen. Da spielt Political Correctness keine Rolle, die Ignoranz steigt ..."
(Auszüge aus einem Interview mit Hurrelmann im Kurier, 18.12.2011, s. 16)


 oje, die österreichische Variante von Occupy von Werner - 00:32 am 17.11.111 (1753x)
 neu
ein Pensionistenverband, der die Faust gegen die "Minderleister" ballt?
Demo gegen Schulden: „Die Wut wird immer größer“
Die Presse | 16.11.2011 | 18:37 | STEFAN RIECHER
 Occupy Wall-Street von Werner - 00:51 am 09.10.111 (1763x)
 neu
Kultige Fotos. Langsam bekommt die Bewegung Hand und Fuß.
www.theatlantic.com

 „Zombie-Demonstranten“ mischen die USA auf von Werner - 13:39 am 04.10.111 (1855x)
 die lassen sich nicht unterkriegen von Werner - 21:55 am 03.10.111 (1778x)
 Ausnahmezustand an der Wall Street von Werner - 11:15 am 22.09.111 (2150x)
 neu
Die Wall Street in New York gleicht seit Tagen einer Festung. Tausende Demonstranten besetzten zeitweise die Finanzmeile. Sie stellen die Finanzlobby an den Pranger.

www.livestream.com
Global Revolution brings you live stream video coverage from independent journalists on the ground at nonviolent protests around the world.

 verwirrter orf von Werner - 00:22 am 07.11.109 (2659x)
 neu
angesichts des komplizierten Themas kann man schon mal die Übersicht verlieren.

Linke Spalte: die Wirtschaft kann noch nicht auf eigenen Beinen stehen

Rechte Spalte: die Wirtschaft auf dem Weg der Erholung

Ich hab folgendes Bild vor Augen: Rocky Balboa wird von zwei Coaches in den Ring geschliffen, die die Zuschauer auffordern, auf den Boxer zu setzen, weil er "schon auf dem Weg der Erholung" ist.




siehe Artikel dazu: "Wahl zwischen Pest und Cholera"

da erscheint mir folgendes Szenario schon realistischer:

Roubini: US-Notenbank erschafft Monsterblase

Der US-Ökonom Nouriel Roubini, auch bekannt unter dem Namen "Dr. Doom", ist mit seinen Prognosen immer ein paar Jahre voraus. 2004 warnte er vor der amerikanischen Immobilienkrise, 2006 vor einem Absturz der Weltwirtschaft in eine tiefe Rezession und 2008 vor dem weltwirtschaftlichen Finanzkollaps.

 Interview in der FAZ mit Meinhard Miegel von Werner - 23:05 am 03.06.109 (2611x)
 neu
heute in der FAZ gelesen:
ein Interview mit Sozialwissenschaftler Meinhard Miegel über Wachstum hebt den Wohlstand nicht. Wir müssen auf das Niveau unserer wirklichen Leistungsfähigkeit zurücksinken, sonst droht die nächste Krise - dann wackeln nicht nur Banken und Unternehmen, sondern ganze Staaten.


2015 - das Jahr der finalen Krise
 Witz am Rande von Klaus - 13:19 am 04.06.109 (2042x)
 neu
Im Kommunismus wird erst enteignet und dann die Wirtschaft ruiniert.
Im Kapitalismus ist es umgekehrt.
 Der ist auch gut! von @werner - 21:51 am 04.06.109 (2179x)
 neu
Der ist auch gut, nur ernst gemeint:

"Eine nachhaltige Familienpolitik stärke das wirtschaftliche Wachstum und steigere die dringend benötigten Renditen."

Deutsche Familienministerin von der Leyen zitiert aus dem Interview mit Miegel.
 Houston, wir haben ein Problem ... von Werner - 01:01 am 10.03.109 (2688x)
schaut so aus, als wollten uns die Deutschen wegen der faulen Ostkredite der österreichischen Banken nicht aus der Patsche helfen.

das wäre schlecht, weil mittelfristig Staatsbankrott.

aber wir haben ja unseren blauen Finanzexperten Vilimsky, der schon immer den Durchblick hatte

Vilimsky: Financial Times Deutschland warnt vor Bankrott Österreichs!
Utl.: Österreichs Pleite laut Kapitalmarkt bereits wahrscheinlicher
als Italiens
 Wirtschafts-Tsunami von Werner - 21:37 am 28.03.111 (1920x)
 neu
die Kosten des Bankencrash werden Minimum 1.500 Dollar pro Erdenbürger geschätzt, stand in der Sonntagspresse. Nachdem davon auszugehen ist, dass einige Milliarden Erdenbürger nicht liquid genug sein werden, ihren "Beitrag" zu leisten, werden wir halt einspringen müssen.
Irgendwer muss ja den Zockern wieder ihr Spielgeld zurückgeben.

Ob wir gefragt werden?
Nein ! Das passiert einfach so! In Form von Steuererhöhungen, Sozialleistungskürzungen, Zurückschrauben der staatlichen Investitionen, Erhöhung der Rohstoffpreise, Geldentwertung, ...
und schwupps sind wir um ein Eckhaus ärmer.

Nachdem Geldwert wie beim Energieerhaltungssatz weder vermehrt werden kann, noch verloren geht, wandert es von mir in die Taschen eines Anderen. Was ich nicht o.k. finde, schließlich habe ich mich an der Bankenzocke nicht beteiligt.

Das sehen die Briten ganz ähnlich. Den angekündigten "summer of rage" haben sie im Vorjahr verschlafen. Aber vielleicht wirds was mit dem "spring of rage 2011".


Der dazu gehörige Artikel mit Fotos und Videos in der The Sun vom Sonntag


 huii, jetzt kommt's dick! von mastamac - 02:34 am 28.03.111 (1877x)
 neu
Der Standard: Preiserhöhungen auf breiter Front in Sicht
Konsumenten müssen bald auch bei vielen Endprodukten mit höheren Preisen rechnen. Wie sich die Katastrophe in Japan auf die Weltwirtschaft auswirkt, ist noch ungewiss.


Was kommt nach dem Erdbeben (2008) ?
Richtig: Die Tsunamiwelle an der Finanz- und Wirtschaftsfront!

Das haben wir aber in Wirklichkeit alle gewußt, oder haben wir uns dummgestellt?


 einer der reichsten staaten von saintmoney - 20:24 am 10.03.109 (1890x)
 neu
wie soll einer der reichsten staaten der eu bankrott gehen und
seit wann argumentierst du mit der fpö?
 die "Wirtschaftspartei" FPÖ von Werner - 00:24 am 12.03.109 (2154x)
 neu
Missverständnis! Ich argumentiere nicht mit der FPÖ, die FPÖ zitiert aus der "Financial Times Deutschland" und tut so, als hätte sie eh schon immer alles gewußt.

Wenn man sich in Erinnerung ruft, dass die Haider-FPÖ ewiglang Kärnten regiert hat und Kärnten den letzten Platz im Wirtschaftsranking Österreichs einnimmt, ... , dass die erste Bank, die fast krachen ging nicht die BAWAG, sondern die Kärntner Hypo Alpe Adria war ... dann fragt man sich schon, woher die FPÖ die Frechheit hernimmt und auf Wirtschaftskompetenz tut.

Wegen dem Staatsbankrott: der wird eh nichts - hat uns Finanzminister "Master Of EU Desaster" Pröll versprochen.

Und die US-Ratingagentur Moody's, die Österreich noch vor einer Woche bereits am Rande des Abgrunds sah, ist jetzt auch ganz handzahm und bestätigt uns das Tripple A.

Moody's relativiert nach Kritik Einschätzung über Ost-Länder
10.03.2009 | 16:32 | (DiePresse.com)

(warum zahlen wir dann am internationalen Finanzmarkt für Kreditderivate um 1,2 Prozent mehr Sicherheitsaufschlag als Deutschland? Mehr als Italien und ca. gleich viel wie Griechenland? Wie heißt es so schön? "Der Markt hat immer recht")

Finanz-Kollaps Österreichs wahrscheinlicher als Italien-Pleite?
05.03.2009 | 12:34 | (DiePresse.com)
 Staatsbankrott schon wieder ... von Werner - 22:57 am 18.04.109 (2174x)
 neu
in letzter Zeit häufen sich die Warnungen im Ausland über einen möglichen Staatsbankrott Österreichs (siehe post weiter oben). Aktuellster Mahner ist Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman.

Originell sind die Reaktionen der Leser in den diversen österreichischen Zeitungen ("mia san mia und du red bled in Ameriga"), Nicht minder originell sind die Beschwichtigungen der heimischen Politiker, die die 300 Milliarden Euro-Kredite in Osteuropa (immerhin die österreichische Wirtschaftsleistung eines Jahres) mit dem Argument kleinreden, dass diese zu 85 Prozent durch unsere Spareinlagen gedeckt sind.

Die Politiker halten uns scheinbar für blöd; oder sie vergessen, dass eine Bank selbst kein Geld hat. Meine Bank steht bei mir mit meinen Spareinlagen in der Kreide und kann die Schulden, die sie bei mir hat, nicht gegen die Schulden, die sie in Osteuropa erwirtschaftet hat, gegenrechnen.
Wenn alle Bankkunden ihr Geld aus Angst abziehen, dann haben die Banken nämlich nichts mehr gegenzurechnen.

Nichts desto trotz werden Krugmans Befürchtungen nicht eintreten. Schon allein weil es sich die EU nicht leisten kann, dass Österreich stürzt. Irgendwer wird einspringen (EU, IWF, ...), aber die werden etwas von uns verlangen, weil: umsonst ist der Tod.
 Ja duerfens denn das ? von Polizeidrohne - 13:35 am 15.02.110 (3002x)
 neu
Mangels Worte copy and paste von den News - wer Worte findet moege sprechen ...

Rüstungsindustrie will Drohnen-Flugerlaubnis über Städten

Angeführt vom EADS-Konzern macht sich die europäische Militärindustrie für eine Zulassung unbemannter Flugzeuge auch im zivilen Luftraum stark. Die Kampagne begann am Donnerstag. Am Freitag meldete die britische Polizei bereits die erste drohnengestützte Verhaftung eines Verdächtigen

Quelle:
http://futurezone.orf.at/stories/1639284/

 Die Party wird beginnen ... von Polizeidrohne - 23:41 am 14.02.110 (2013x)
 neu
INDECT: Vernetzte Polizeidrohnen über Europas Städten

Vernetzte unbemannte Flugzeuge spielen eine tragende Rolle im von der EU-Kommission geförderten Projekt INDECT.

Das geplante System zur Rundumüberwachung in Städten ist den militärischen Kommandostrukturen für die vernetzte Kriegsführung nachgebildet. ...
Das Ziel: die Bekämpfung künftiger Aufstände im urbanen Raum.
Quelle:
futurezone.orf.at

 Achtung! Kiffen kann ... von Werner - 13:56 am 20.01.110 (2230x)
 neu
... Ihre Wirtschaft retten.
Ist ja kein unbeträchtlicher Wirtschaftsfaktor in Jamaika.

 weniger kiffen von yankee - 01:39 am 18.01.110 (2032x)
 neu
wenigstens kiffens jetzt weniger

 @no zaster for rastas von Werner - 22:31 am 17.01.110 (2031x)
 neu
17,5 Prozent Zinsen? Das nenn ich Wucher. Ist Wucher kein strafbarer Tatbestand?

 no zaster for rastas von bob marley - 19:34 am 17.01.110 (2028x)
 neu
Jamaika ist pleite

Während sich Investoren um Griechenland und Dubai sorgen, legt Jamaika den ersten Staatsbankrott seit Beginn der jüngsten Finanzkrise hin.

André Kühnlenz, 15.1.10, ftd.de

 ad: irgendwer wird einspringen von Werner - 23:09 am 14.01.110 (1970x)
 neu
hab heute einen interessanten Artikel in der aktuellen ZEIT gelesen ("Abgebrannt am Mittelmeer", Ausg.3/10,s.19-20), wo es um die de facto bankrotten EURO-Staaten Griechenland, Spanien, Portugal und Italien geht:

... So könnten die reichen Länder für die Anleihen der Griechen garantieren oder dem Land - gegen strenge Auflagen - Kredite gewähren. Das Modell könnte auch auf andere Pleitekandidaten angewendet werden. Juristen fahnden nach Lücken in den EU-Verträgen, um solche Hilfe möglich zu machen (ist nach derzeitiger Rechtslage eigentlich verboten. Anm. Werner).
Doch die Frage ist nicht bloß, ob die Deutschen etwa die Griechen retten wollen - sondern auch, ob sie sich retten lassen. Denn "retten" heißt hier auch "mitregieren". Gerettete Staaten verlieren ihre Souveränität ans Ausland oder an internationale Organisationen. Über Steuersätze und die Ausgaben für Schulen und Straßen würde also nicht mehr in der jeweiligen Hauptstadt entschieden - sondern in Brüssel, Berlin oder Paris. Die Budgethoheit, in einer Demokratie das Königsrecht des Parlaments, wäre dahin. Für jeden Regierungschef ist das der Horror, für jede Nation ein Tabu ...


Ich beschrieb im obigen Artikel "Die Party ist vorbei" vor über einem Jahr folgendes Szenario:

Auch Österreich, Italien und weitere schwere Defizitsünder stehen unter Kuratel der EU und bekämpfen die strengen Auflagen aus Brüssel.

Könnte bitte jemand die Filmrolle wechseln? Dieser Film gefällt mir nicht.

 Gratuliere von Werner - 01:52 am 09.08.109 (1962x)
 neu
Hast einen guten Schnitt gemacht.
Ich hoffe du weißt auch, wann du wieder raus mußt.
Der nächste Crash kommt schneller als du denkst.

 jaja von dr. friedmann - 13:53 am 04.08.109 (2537x)
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wir werdens ja noch sehen - ich hab auf jeden fall vor kurzem mein geld auf erste bank gesetzt, und bereits satte gewinne eingefahren. ost europa krise who

 hello dr. friedmann von krugman - 11:35 am 04.08.109 (2005x)
 neu

 @dr. friedmann: Bankensterben von Werner - 14:11 am 18.07.109 (2066x)
 neu
Wieso sperrt dann eine Bank nach der anderen zu? Wegen "Rechenfehlern"?
US-Behörden sperren vier weitere Banken zu
Seit Jahresbeginn wurden 57 Institute geschlossen. Das sind mehr als doppelt so viele wie im gesamten vergangenen Jahr, als 25 Institute schließen mussten.
18.07.2009 | 09:45 | (DiePresse.com)


Damit liegen wir mit den Bankenschließungen ziemlich genau bei den Schätzungen, die die US-Ökonomen im Jahr 2008 abgaben.
Siehe dazu meinen Kommentar "Die Party ist vorbei":
"Ökonomen gehen davon aus, dass im nächsten Jahr bis zu hundert US-Banken in Schieflage geraten."

 du weißt aber eh von dr. friedmann - 06:42 am 10.06.109 (2053x)
 neu
dass die prognose zustande kam, weil sich der praktikant beim IWF verrechnet hat oda? Das stimmt nämlich in dem Ausmaß leider nicht!

 Hypo Group = "Junk bond" von Werner - 00:57 am 10.06.109 (2136x)
 neu
Zwei bemerkenswerte (?!) aktuelle Meldungen:

Die Ratingagentur Moody's hat die Einschätzung der Finanzkraft der sechstgrößten Bank Österreichs auf ein bemerkenswertes Niveau gesenkt: Die Bonität wurde auf „E+“ (vorher „D-“) herabgestuft. Der Ausblick sei negativ, so Moody's. Einstufungen mit der Note „E“ werden von den Agenturen als sogenannte „Junk bonds“ („Schrott-Anleihen“) angesehen.

Bankenhilfe: Hypo Group droht die Verstaatlichung



2) Die Finanzierungsbedingungen für den österreichischen Staat auf dem internationalen Kapitalmarkt haben sich im Laufe des letzten Monats erneut verschlechtert. Für die gestern platzierte Aufstockung der zehnjährigen Bundesanleihe 2008-2019/1/144A muss der Staat jährlich rund zehn Prozent mehr Zinsen zahlen als noch im Mai.... Damit erhöht sich die jährliche Zinsbelastung bei dem nunmehrigen Aufstockungsvolumen von einer Mrd. Euro um rund vier Mio. Euro.

Staat muss für neue Bundesanleihe mehr Zinsen zahlen

 Irland verliert nächste Bonitätsnote von Werner - 10:18 am 09.06.109 (2249x)
 neu
Einige Analysten fürchten nun, dass Großbritannien und Österreich die nächsten Länder in Europa sein werden, die ihr Toprating "AAA" verlieren ...
...
Im Falle Österreichs belasten vor allem das starke Engagement in Osteuropa und die Abhängigkeit der Wirtschaft und der Banken des Landes von ihrem dortigen Geschäft. So haben auch die jüngsten Schwierigkeiten Lettlands dazu geführt, dass sich die Anleger verstärkt um die Bonität Österreichs sorgen ...
Die heute anstehende Auktion österreichischer Staatsanleihen über gut 2 Mrd. Euro dürfte weiteren Aufschluss darüber geben, für wie risikoreich Anleger die Papiere halten.

Irland verliert nächste Bonitätsnote

FTD, von André Kühnlenz und Doris Grass (Frankfurt)

 @dr. friedmann von Flute Thoughts - 14:47 am 06.06.109 (2090x)
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... Here you can see that Austria is at the top of the risk list for lending to Eastern Europe...

Im Wirtschaftsblog "Flute Thoughts" hat ein skandinavischer Ökonom im Artikel "Western European Banks' Exposure to Eastern Europe" penibel ausgerechnet, welche osteuropäischen Länder das höchste Pleiterisiko haben und welche westeuropäischen Banken die meisten Risiken gebunkert haben. Kombiniert man die Zahlen, "dann sieht man plötzlich, welches exorbitante Risiko Österreich eingegangen ist."

der Hinweis stammt von Robert Misik, Falter 23/09

 @dr. friedmann von Werner - 11:47 am 27.05.109 (2096x)
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Die Krise ist für dich vielleicht nicht real.
Die Krise lässt sich aber in Zahlen ausdrücken, die sind real, und dahinter stehen immer betroffene Menschen. Firmenschließungen, Entlassungen, zunehmende Arbeitslosigkeit, sinkendes BIP, sinkendes Aussenhandelsvolumen, ... alles Faktoren, die auf die Menschen rückwirken und deren Handeln beeinflussen.

Bei uns natürlich nicht, weil wir SITZEN JA AUF DER INSEL DER SELIGEN.

 trotz allem von dr. friedmann - 07:04 am 27.05.109 (2236x)
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Ja klar, Zeitungen leben in erster Linie davon, uns in Angst und Schrecken zu versetzen. Dabei ist "die Krise" in Österreich nicht real, und sie wird es auch nicht werden.

 Weltbank warnt vor sozialen Unruhen von Werner - 23:30 am 25.05.109 (2191x)
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Die Option nach Mittelamerika auszuwandern, ist damit auch obsolet. Mexiko ist de facto eh schon ein fallen state.

Die Osteuropäer sind Kummer gewöhnt. Da braucht es viel, bis die auf die Barrikaden steigen.


Weltbank warnt vor sozialen Unruhen

(pte/25.05.2009/11:28)

 @dr. friedmann von Werner - 00:33 am 19.05.109 (2404x)
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de facto sind einige Länder Osteuropas pleite. Daran ändert auch der Rechenfehler des IWF nichts.
Wer wird zahlen?

Schulden erdrücken Osteuropa

Osteuropäische Länder müssen heuer noch 600 Mrd. Dollar für Kreditrückzahlungen auftreiben – Korrektur der „Rechenfehler“ im IWF-Stabilitätsreport ändert an trister Lage wenig.


18.05.2009 | 18:14 | JOSEF URSCHITZ (Die Presse

 die Welt geht nicht unter ... von Werner - 22:17 am 14.05.109 (2291x)
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... weder mit, noch ohne Wirtschaftskrise.

Besser wird sie allerdings auch nicht, wenn die Eliten auslassen.

Das vollkommene Versagen sowohl der politischen als auch der Wirtschaftselite, der Journaille und der kritischen Öffentlichkeit wird uns schnurstraks von der Wirtschaftskrise in eine politische Krise bringen.

Wenn nix mehr gilt, ist alles erlaubt. Berlusconi zeigt, wie es geht. Andere werden (radikaler) folgen.

 weltuntergangs stimmung von dr. friedmann - 07:04 am 13.05.109 (2193x)
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oder aber vielleicht hat sich der ferialpraktikant beim IWF verrechnet und die welt geht doch nicht unter!
 mittelwert & einzelfall von aladin - 23:16 am 10.03.109 (2323x)
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ein staat ist nicht reich. zumindest nicht österreich. es wohnen nur einige unverschämt reiche hier. das schönt die statistik. die werden aber nicht für den rest der republik zahlen wollen, sonst hätten sie das bisher schon mittels abliefern der steuern an das österreichische finanzamt tun können. so wie der rest der österreicher auch.
 meidet den Wirtschaftsteil der Zeitungen von Werner - 23:51 am 17.02.109 (2606x)
man bekommt nur Depressionen.
Und schaut auf den Goldpreis. Wenn er über 1.000 Dollar die Unze ist, dann gehts erst richtig los.

Überschriften auf Seite 1 im Economist der Presse, Di. 17.2.09:

Japan stürzt in Rekordrezession
Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt ist um 12,7 Prozent eingebrochen


Na dann gute Nacht
Die "Erfolgsstory Ost" ist gerade dabei, zum "Albtraum Ost" zu mutieren.


Deutsche Wirtschaft schrumpft und schrumpft ...
Wirtschaftsforscher revidieren Jahresprognosen neuerlich nach unten. Exporte und Investitionen lassen aus.


Erste Aktie fällt
Erste Bank und Raiffeisen International unter Druck
 Gold von Werner - 18:57 am 21.02.109 (3223x)
 neu
der Goldpreis stand am Freitag kurzzeitig über 1.000,- Dollar die Unze. Die Großen haben sich eingedeckt, die Kleinen werden folgen und den Preis weiter nach oben treiben. Die Staaten werden dagegen lenken und (heimlich) ihre Goldreserven abbauen.
Die Kursrallye setzt sich fort.
 1.000-Dollar-Marke von @werner - 00:20 am 09.09.109 (2020x)
 sehr viel Angst! von Werner - 00:35 am 19.08.111 (1816x)
 neu
in Zahlen ausgedrückt: 1.800,- $ für eine Unze.

Wer freut sich da?

www.hartgeld.com


 nein, hab ich nicht gemeint von Werner - 22:27 am 09.09.109 (2031x)
 neu
das gemeine Volk kauft Gold, wenn es Angst vor einer Inflation hat. Wir haben Deflation!

Aber die ersten riechen den Braten schon.
Ein bisschen Angst ---> 1000 $
Viel Angst ---> 1.200 $
Angst vor der Hyperinflation ---> 4.000
 das waren noch Zeiten! von Werner - 23:38 am 18.07.111 (1980x)
 neu
am 14.9.2010 eine Unze 1.274,- $.
Heute muss man schon 1.600,- $ hinlegen und das Ende der Fahnenstange ist nicht erreicht.

Solange die USA und Europa keinen Plan haben, kennt Gold nur eine Richtung. Es schaut nicht so aus, als ob sie in absehbarer Zeit einen Plan hätten.


 Gold all time high von Werner - 20:58 am 14.09.110 (1970x)
 neu
1.274,- $
bald sind's 1.300,- $. Da bin ich mir sicher.
Der Grund ist in den USA zu suchen, die wieder in die Rezession rutschen.
Krise ade. Haha, schön wärs.

 gar noch nicht soviel Angst ... von Werner - 22:46 am 01.12.109 (1993x)
 neu
... und trotzdem schon auf 1.200 $

lu-hu-stig!

@ dr. friedman: was ist mit deinen Erste Aktien? Steigen die noch? ;-)

Jeder meiner Philharmoniker hat seit dem Kauf 120,- Euro gemacht.

 @florian von Werner - 16:15 am 10.11.109 (2288x)
 neu
Ich kann keine Theorien aufstellen. Für Theorien sind Wissenschaftler, in diesem Fall die der Wirtschaft, zuständig. Was ich in einem Kommentar kann, ist eine Lageeinschätzung abgeben, die sich mir aus dem Studium der publizierten Artikel zum Thema erschließt. Dazu gehört die Tageszeitung "Österreich" ganz sicher nicht.

Warum ich mit der Einschätzung der wirtschaftlichen Lage zu 90% falsch liegen sollte, musst du mir erklären.
Wirtschaftlich viel schlechter gehts wohl nimmer. Vielleicht glaubst ja der deutschen Kanzlerin mehr als mir:

"Der Wachstumseinbruch falle fünfmal stärker aus als der größte Rückgang Anfang der 70er Jahre. Und die Krise werde ihre volle Wirkung erst im nächsten Jahr entfalten."

Merkel: In der Krise werden Karten neu gemischt

 @werner beinhart von florian - 14:54 am 09.11.109 (2178x)
 neu
werner, deine bisherigen theorien wurden zu 90% widerlegt, der rest ist nur eine frage der zeit..
du solltest für die österreich-zeitung schreiben, mit deinem wahn..

 so schnell wie er anzieht von @werner - 13:00 am 09.11.109 (2395x)
 neu
so schnell rauscht der Goldpreis wieder in den Keller. Keep Cool.

 1.1.08 $ von Werner - 11:41 am 09.11.109 (2113x)
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Angstbarometer
1.108 $ zahlst du heute für eine Unze Gold. Aus dem bisschen Angst ist schon ein wenig mehr geworden. Schau ma, wann wir die 1.200er $ Marke packen.
 Gaddafi rettet UniCredit von Werner - 22:00 am 12.02.109 (2733x)
 neu
Jetzt müssen schon die "Schurken" herhalten, um den Kapitalismus amerikanischer Prägung aufrecht zu erhalten.

"Nach einer Finanzspritze aus Tripolis prüft UniCredit-Chef Profumo, in Österreich Staatshilfe zu beantragen. Denn: Das Osteuropa-Geschäft der Tochter Bank Austria droht zum "monetären Stalingrad" zu werden ... "

Geldbedarf: Gaddafi rettet UniCredit
12.02.2009 | 17:05 | Von Christian Höller (Die Presse)

 Plagiat von H-P Martin - 10:54 am 09.02.109 (2809x)
 neu
ich gestehe, mich deines Textes ohne entsprechender Quellenangabe bedient zu haben.
 Hans-Peter Martin von Werner - 00:52 am 10.02.109 (2225x)
 neu
Wenn du von deiner Kolumne in der letzten Sonntagskrone sprichst, so kann ich dich beruhigen. Ich habe nicht explizit von der Implosion der Euro-Währung gesprochen, obwohl man die aus meinem Text interpretieren kann.

Um dir auf die Sprünge zu helfen:
der Inhalt deines Textes stand im Nachrichtenmagazin Spiegel schon zwei Wochen vorher, nur besser und fundierter.

Ausserdem lastet der Spiegel die etwaige Implosion nich der EU an, so wie du es in deinem Text tust.

Wenn uns der Euro um die Ohren fliegt, dann nicht wegen der schlechten Idee dahinter (im Gegenteil, die Idee einer gemeinsamen Währung ist saugut), sondern wegen der mangelnden Kompetenzen, mit denen die EU-Bürger die EU-Institutionen ausgestattet haben.

Hätten die Institutionen ein Mandat vom Bürger (so wie beispielsweise in den USA der Präsident), dann müssten die EU-Staaten geschlossen gegen die Krise vorgehen. Jetzt macht jeder Staat was er will und das ist Scheisse, wie wir noch sehen werden.
 morgen keine arbeit! von nastrovje! - 22:17 am 06.01.109 (2285x)
durch den stopp der gasexporte aus russland kann es morgen zu kurzarbeit bzw. vorübergehenden fabrikschliessungen kommen!

ruft vorher an, ob ihr überhaupt in die arbeit kommen sollt.
 für drei Tage Reserven von Werner - 23:36 am 06.01.109 (2136x)
 neu
die österreichische Industrie hat eh für drei Tage Gasreserven gebunkert.

Für drei Tage! Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Das nenn ich Planungssicherheit.

Wer kriegt hier im Staate Österreich eigentlich für's (Vor)Denken bezahlt?
 könnten... von Culann - 11:31 am 07.01.109 (2029x)
 neu
...aber auch 3 Monate sein...
 ja von bastl - 11:34 am 07.01.109 (2096x)
 neu
3 monate sinds angeblich, ja
 zum darwin von franz - 13:38 am 07.01.109 (2398x)
 neu
der schönborn war nicht umsonst papst-kandidat. ein vollidiot sondergleichen. der hält ja bekanntlich auch in amerika vorträge GEGEN die evolutionstheorie, mich wundert das jetzt nicht..

übrigens, laut statistik glauben nur 55% an die evolutionstheorie!
daher der bildungs-link:
http://www.orf.at/081223-33165/index.html

 3 Tage von Werner - 12:47 am 07.01.109 (2071x)
 neu
die Industrie hat Gasreserven für 3 Tage, die privaten Haushalte sind für 3 Monate gesichert.

Österreichs Industrie geht das Gas aus - Rationierungen drohen 06.01.2009 | 18:48 | OLIVER GRIMM (Die Presse)

Was anderes hab ich eben dort entdeckt. Kardinal Schönborn macht den Sozialdarvinismus für die Wirtschaftskrise verantwortlich. Da fragt man sich schon, warum solchem Schmontz ein Podium zur Verfügung gestellt wird, nur weil es aus dem Mund eines Kardinals kommt.

Schönborn: "Evolutionsismus" schuld an Wirtschaftskrise 07.01.2009 | 10:15 | (DiePresse.com)
 update @ werner von naddl - 11:09 am 17.12.108 (2853x)
liegst nicht so schlecht mit deiner Prognose.

US-Leitzinssatz bei nahe Null.
Erste Anzeichen von Deflation.
Die Europäer können sich nicht einigen, weder auf der Klimakonferenz noch beim Kampf gegen die Wirtschaftskrise.
Immer unglaublichere Betrügereien werden aufgedeckt (zuletzt der Betrugsfall Madoff und der nächste zeichnet sich mit Robert Rubin schon ab. Der hat angeblich $ 112 Mrd. Miese).

Gibts ein update von dir?
 geh bitte von sebastian - 11:20 am 17.12.108 (2167x)
 neu
was ist da schwer zu prophezeien? wir sind doch schon in der deflation. die auswirkungen davon bekommen wir halt erst 'langsam' zu spüren..
den rest der prognose find ich trotzdem dumm.
 Rezession ja? Nein? von Werner - 11:57 am 15.02.109 (2176x)
 neu
Eile mit Weile. Alles braucht seine Zeit.

„Technisch“ herrscht Rezession zwar erst, wenn die Wirtschaft mindestens zwei Quartale hintereinander zurückgeht, aber „wir tauchen gerade in eine Rezession ein“, wie Bank-Austria-Chefvolkswirt Stefan Bruckbauer meint.

Die Rezession hat Österreich erreicht

13.02.2009 | 18:29 | (Die Presse)

 @sebastian von Werner - 23:03 am 17.12.108 (2050x)
 neu
was geb ich mir die Mühe und schreibe eine fundierte Prognose, wenn wir in unseren Reihen einen noch größeren Klugscheisser als mich haben?
Bitte lass uns teilhaben an deinem Wissen!

Scherz beiseite: ich hab schon weiter unten darauf hingewiesen, dass mein Artikel keine Prognose, sondern ein worst case scenario ist. Ausgehend vom schlechtesten Start, brutal hochskaliert auf die nächsten paar Jahre.

Dass wir uns auf eben jener Linie bewegen und jede neue Meldung schlecht ist und diesen Weg bestätigt, dafür kann ich nichts.

btw: wir haben noch keine Deflation wie du behauptest. Wenn dem so wäre, dann wären wie wieder einen gehörigen Schritt weiter Richtung worst case.

 wer hat den Durchblick? Und wer ist ein Lulu? von Werner - 23:17 am 16.08.111 (2000x)
 neu
Schulden runter . . .
Harald Servus | NÖN 16.08.2011 |

„Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat“
Frank Schirrmacher | FAZ 15.08.2011 |

sachdienliche Hinweise werden mit 100 Punkten belohnt.


 nicht totzukriegen von Werner - 00:10 am 12.08.111 (1812x)
 neu
"... Gleichzeitig verhungern in Afrika hunderte Millionen Menschen, doch der Rest der Welt ist zu beschäftigt um zu helfen."
(aus meinem Kommentar "Die Party ist vorbei vom 12.12.08")

Der Westen schaut wie gebannt auf die Börsenkurse, während am Horn von Afrika eine Hungersnot wütet.

An den Börsenkursen (und der darauf folgenden Stagflation) gibt es nichts zu bestaunen. Ich frage mich, warum die Wirtschafter und die Politiker so überrascht tun bei einer Sache, die so klar wie irgendwas ist: die Menschen in den USA, in Japan und den wichtigeren EU-Staaten arbeiten seit mindestens einem Jahrzehnt um dasselbe, wenn nicht um immer weniger Geld. Wie soll da der Konsum anspringen?
Flassbeck und einige wenige andere haben das gecheckt. Die Hirne der meisten Ökonomen und Politiker aber sind noch immer vom Neoliberalismus verwüstet.
Das heißt, der Weg ist weiterhin vorgezeichnet: abwärts.
Und Ostafrika muss (ver)hungern, weil wir mit uns selbst beschäftigt sind.

Warum die Ökonomen die Welt nicht verstehen
(Heiner Flassbeck in der FTD, 11.08.2011, 20:07)

 eine gewagte prognose von project zero - 10:44 am 25.11.108 (3054x)
aber so unmöglich nun auch wieder nicht.
trotzdem! ich glaub an die menschheit.
 b-merkung von greggo - 21:58 am 25.11.108 (2231x)
 neu
meine prognose: im dezember geht die welt im schwarzen loch unter. wissenschaftlich gesehen nämlich sogar weitaus wahrscheinlicher. ;)
 deine prognose ... von edding - 09:32 am 26.11.108 (2547x)
 neu
... ist mit sicherheit falsch!
dazu müsste erst der supercollider in cern laufen, der das schwarze loch herstellt. ohne loch kein verschwinden.
 first: think about it von greggo - 12:14 am 26.11.108 (2379x)
 neu
hallo, schon mal was von ironie gehört?
meinte nur, dass meine prognose trotzdem noch richtiger ist als die obskure prognose vom artikel..
 Geheimdienstausschuss: größere Gefahr als Terror von Werner - 12:10 am 15.02.109 (2480x)
 neu
Hier werden vom US-Geheimdienstausschuss erstmals die politischen Implikationen aufgezählt, die die Wirtschaftskrise mit sich bringen könnte. Die aufgezählten Gefahren liegen schon sehr nahe bei meinem "worst case scenario". Erschreckend eigentlich. V.a. auch das Temo, das die Krise vorgibt.


"Die Finanzkrise und die globale Rezession werden in den aufstrebenden Märkten wahrscheinlich zu einer Welle von Wirtschaftskrisen führen“, analysiert der Geheimdienstbericht. Ein „destruktiver Protektionismus“ und womöglich sogar Handelskriege könnten die Folge sein. Sollte die Krise ein, zwei Jahre anhalten, sei die politische Ordnung in einem Viertel aller Staaten gefährdet ..."

Wirtschaftskrise als globales Schreckgespenst

13.02.2009 | 18:27 | Von unserem Korrespondenten THOMAS VIEREGGE (Die Presse)

 @werner I Zeile 57 steigend von naddl - 12:00 am 01.12.108 (2146x)
 neu
die nächste Runde aus deinem Worst Case ist eingeleutet:

Japan steht vor Deflation: Längste Rezession droht

"Die Zeit, Durchhaltevermögen zu zeigen, ist gekommen", warnt der japanische Wirtschafts-Minister Kaoru Yosano. Die Industrieproduktion sinkt, der Autoabsatz bricht ein.

Japan steht nach Worten von Wirtschaftsminister Kaoru Yosano eine Deflation bevor. "Ich kann Ihnen nicht sagen, dass der nächste Tag schön wird. Die Zeit, Durchhaltevermögen zu zeigen, ist gekommen", sagte Yosano der "Financial Times" (Montagausgabe) in einem Interview. "Wir bewegen uns auf die nächste Phase eines sinkenden Verbrauchs zu. Einige nennen es Deflation", fügte der Minister hinzu.

01.12.2008 | 11:34 | http://diepresse.com/home/wirtschaft/finanzkrise/434131/index.do?_vl_backlink=/home/index.do

 @greggo von Werner - 00:00 am 29.11.108 (2126x)
 neu
Ein Worst Case Scenario ist keine Prognose, guter Mann. Eher das Gegenteil. Der schlimmste Fall, der eintreten kann, bewegt sich nicht im Mittel, er ist ein statistischer Ausreisser und damit eher unwahrscheinlich ... obwohl: Murphys Gesetz ("Whatever can go wrong, will go wrong.") sollte man auch in Betracht ziehen, wenn es um die Menschen geht.

Vorschlag: Meinen Text ausdrucken und täglich die Zeilen abzählen, wo wir in der Entwicklung gerade stehen. Ich tippe auf Zeile 57 mit der Tendenz steigend.

btw.: ich bin heilfroh, wenn du recht behalten solltest.
 Das Beste was passieren kann - 07:22 am 25.11.108 (2542x)
 neu
Wenn man den Artikel glauben schenken will - ist es eigentlich das beste was der Erde passieren kann. Schon früher sagte man - "ein Krieg muss her"! - Haben wir etwas anderes verdient, wenn es so kommt - nein! Ich find es auch wieder mal scheiße das anscheinend Österreich mit Strache wieder eine Teilschuld stellt - ich dachte wir hätten schon unsere beiträge zu Teil I und II geliefert!

Man hat aber in dem Artikel vergessen, das Holland und einige andere Länder Teil des Meeres werden!

Schau ma mal!
 was soll daran bestens sein? von nobody - 18:04 am 26.11.108 (2291x)
 neu
ich teile zwar nicht die pessimistische sicht des artikels.
trotzdem frage ich dich, warum das das beste ist, was der erde passieren kann.
 Das Beste was passieren kann von jedermann - 18:37 am 26.11.108 (13440x)
 neu
Einerseits ironisch anderseits hat es mutter erde anscheinend besser - ohne die gattung mensch - eine rasse die selbstzerstörerisch ist und sich mehr nimmt als sie braucht zum überleben - dies macht nur der mensch und wenn wir der erde schaden und das alles eh so böse ist, dann weg mit uns!
 @jedermann von Werner - 00:41 am 29.11.108 (3827x)
 neu
ich geb culann recht und will noch einen Schritt weiter gehen:

1) die Welt ist eine Formel und es ist absurd, einer Formel irgendeine Gefühlsregung anzudichten. Es ist "Mutter Erde" nicht einmal wurscht, was wir auf ihr treiben - sie ist einfach.

2) Niemand kann der Erde schaden. Die Materie der Erde bleibt immer dieselbe. Kein Stein verschwindet. Der Ölteppich auf dem Meer war vorher unter der Erde, das CO2 gebunden, ... für den Menschen wird's halt ungemütlich, der Erde ist das wurscht (wenns ihr wurscht sein könnte. Siehe Punkt 1).

3) es geht um uns und ausschließlich um uns. Um wen soll es denn sonst gehen?

4) der Begriff "Rasse" ist absurd und wissenschaftlich nicht haltbar.

5) dass der Mensch mehr nimmt, als er zum Überleben braucht, macht ihn erst zum Menschen. Nur die Vorratsspeicherung ermöglichte dem Menschen "unnötige" Dinge zu tun und zu denken. Durch das Sammeln und Horten schuf er sich eine Auszeit vom täglichen Überlebenskampf, um z.B. Punkrock zu machen.

6) Der Mensch kann nicht böse sein, ebensowenig wie er gut sein kann. Vermute ich. Er ist wie er ist. Die Gesellschaft kann und muss ihn formen, sodass er den gängigen Konventionen entspricht. Aber ist er deswegen gut? Was ist eigentlich "gut"?

7) Wer behauptet, das die Menschheit selbstzerstörerisch ist? Wenn dem so wäre, so hätten wir es nicht bis hierher geschafft. Wir zerstören und schaffen, wir bekämpfen uns und kooperieren miteinander, ... so wie die Ameisen halt.
 @Jedermann von Werner - 17:29 am 30.11.108 (2180x)
 neu
Zitat: Es geht um uns, geb ich dir recht - aber interessiert, dass noch jemanden?

Eine rein rethorische Frage, oder? Ich interessiere mich für mich schon.

Zitat: Der Mensch tötet aus einer Motivation die kein Tier kennt - das macht ihn für mich zu einem Tier oder auch nur zu einer Gattung oder Rasse (in dieser Verwendung allemal haltbar).

Kann ich dir nicht folgen. Warum macht eine menschliche Motivation, die kein Tier kennt, den Menschen zum Tier?
Das mit der Rasse stimmt nicht, und wenn du`s 100 Mal wiederholst. Schau mal ins Wiki und erkundige dich, was Rasse biologisch eigentlich bedeuten.

Zitat: die Meinung der Ölteppich auf dem Meer schadet nicht - die ist für mich absurd - schwimm mal darin! Niemand kann der Erde schaden - träum weiter!

Das ist der zentrale Punkt meiner Überlegung. Er ist nicht leicht zu begreifen, aber wenn ... dann klingelts.
Niemand kann der Erde schaden. Wir können uns nur selbst schaden, indem wir uns unsere Lebensgrundlage entziehen.
Der Mensch betrachtet die Welt aus seinen Augen und befindet für gut was für IHN gut ist und schlecht, was für IHN schlecht ist.
Der Ölteppich ist für die Menschen (und Tiere) schlecht, für die Welt ist er weder gut noch schlecht. Einfach wertfrei.
Wäre die Erde wie der Mars, wäre das für uns schlecht, bzw. für das Leben an sich, für die Erde wäre es einerlei.

Ja selbst wenn die Erde atomisiert würde, wäre sie nicht weg. Dann wäre sie Sternenstaub und Strahlung (und würde sich auch nicht darüber aufregen).

Uns gefällt die Erde so wie sie ist natürlich besser. Daher sollten wir danach trachten, das sie so bleibt, wie sie ist.

 Artikel von Jedermann - 08:47 am 29.11.108 (2166x)
 neu
Es geht um uns, geb ich dir recht - aber interessiert, dass noch jemanden?

Der Mensch tötet aus einer Motivation die kein Tier kennt - das macht ihn für mich zu einem Tier oder auch nur zu einer Gattung oder Rasse (in dieser Verwendung allemal haltbar). Wenn jemand glaubt wir können uns erlauben, uns für etwas besseres zu halten - soll er/sie dies tun!
Vorratsspeicherung kommt auch in der Tierwelt vor und diese speicherung benötigt man zum Überleben - also in Ordnung.
Der Mensch ist selbstzerstörerisch - wir bewohnen diesen Planeten am kürzesten - sind ein Furz in der Zeit, die die Erde existiert und können genauso verschwinden.

die Meinung der Ölteppich auf dem Meer schadet nicht - die ist für mich absurd - schwimm mal darin! Niemand kann der Erde schaden - träum weiter!

Ich bin kein Umweltschützer - ich verschmutze die erde, nehm nicht mal viel Rücksicht - fahre Auto, rauche,... . Aber sollten wir einmal verschwinden hätten wir es verdient, wir rotten andere TierRassen aus, wenn es unsere Gattung erwischt, dann ist es so und niemand im Universum wirds interessieren!
 verwechsel da was nicht von Culann - 22:32 am 26.11.108 (2056x)
 neu
Um die Erde mach ich mir da weniger Sorge, wenn der Mensch die Natur verdrängt (zerstören kann er sie nicht, sie kommt wieder, wenn der Mensch weg ist), dann schadet es dem Menschen als erstes. Somit fegt er sich selbst von der Erde. Derselbigen wirds relativ egal sein, zum Im- oder Explodieren können wir sie nicht bringen, schätz ich mal.
 Prognose 2010 von Werner - 14:29 am 20.01.110 (3797x)
 neu
Prognose: Weltweite Insolvenzen 2010

In Europa wird es 2010 mehr, in den USA aber weniger Insolvenzen geben als 2009. Hier die Prognose der Prisma Kreditversicherung zu den internationalen Insolvenzen im laufenden Jahr.

Ich hab die Länder nach der Anzahl der prognostizierten Insolvenzen umgereiht. Da zeigt sich, dass sich Österreich in "prominenter" Gesellschaft befindet. Ein "+" bedeutet eine Zunahme der Insolvenzen, ein "-" eine Abnahme.

Soviel zu den Politikern, die davon schwafeln, "das Ärgste sei überstanden".

Litauen
1.340 Insolvenzen 2010 +19,8 Prozent zu 2009

Italien
11.501 Insolvenzen 2010 +15,0 Prozent zu 2009

Griechenland
780 Insolvenzen 2010 +14,7 Prozent zu 2009

Österreich
7.731 Insolvenzen 2010 +12,0 Prozent zu 2009

Polen
680 Insolvenzen 2010 +9,7 Prozent zu 2009

Deutschland
36.912 Insolvenzen 2010 +9,2 Prozent zu 2009

Niederlande
8.580 Insolvenzen 2010 +5,3 Prozent zu 2009

Schweden
8.580 Insolvenzen 2010 +5,3 Prozent zu 2009

China
5.017 Insolvenzen 2010 +5,0 Prozent zu 2009

Belgien
10.497 Insolvenzen 2010 +5,0 Prozent zu 2009

Finnland
4.170 Insolvenzen 2010 +4,0 Prozent zu 2009

Luxemburg
740 Insolvenzen 2010 +2,8 Prozent zu 2009

Spanien
5.489 Insolvenzen 2010 +2,8 Prozent zu 2009

Frankreich
68.624 Insolvenzen 2010 +1,8 Prozent zu 2009

Ungarn
16.995 Insolvenzen 2010 +0,0 Prozent zu 2009

Großbritannien
37.493 Insolvenzen 2010 +0,0 Prozent zu 2009

Portugal
4.009 Insolvenzen 2010 +0,0 Prozent zu 2009

Japan
15.510 Insolvenzen 2010 -3,1 Prozent zu 2009

Tschechien
1.500 Insolvenzen 2010 -3,2 Prozent zu 2009

USA
60.700 Insolvenzen 2010 -3,8 Prozent zu 2009

Schweiz
5.100 Insolvenzen 2010 -3,8 Prozent zu 2009

Norwegen
5.157 Insolvenzen 2010 -4,8 Prozent zu 2009

Kanada
5.487 Insolvenzen 2010 -6,2 Prozent zu 2009

Irland
1.340 Insolvenzen 2010 -6,3 Prozent zu 2009

Dänemark
5.102 Insolvenzen 2010 -8,9 Prozent zu 2009

Slowakei
800 Insolvenzen 2010 -11,1 Prozent zu 2009

Lettland
1.850 Insolvenzen 2010 -17,4 Prozent zu 2009

Estland
650 Insolvenzen 2010 -20,7 Prozent zu 2009

 @zz-top von Werner - 14:21 am 11.10.109 (1931x)
 neu
Ein update würde nichts bringen. Meine Befürchungen haben sich im Großen und Ganzen nicht geändert: Deflation, Arbeitslosigkeit jenseits der 10%, massiver Abbau der sozialen Systeme, Staatskrisen/-bankrotte wegen Überschuldung, die Staaten versuchen mit einer Inflationierung die Schulden in den Griff zu bekommen, radikalisierte Parteien, das Aushöhlen demokratischer Standards (wie gerade in Italien), ...

Auch wenn der Zeitungsmainstream gerade die "heile (Finanz)Welt" spielt, sobald man ein wenig tiefer gräbt, stößt man auf riesige schwarze Löcher. Ein kleiner Auszug aus den Zeitungen der letzten Tage, die einem die Kabeln aus dem Hals treiben lässt:


"Die neun größten US-Banken haben 175 Milliarden Dollar an Finanzspritzen bekommen und 33 Milliarden an Prämien ausgezahlt, bei sechs Banken überstiegen die Boni bald den Gewinn."

"Der rote Teppich" von Michael Bachner, Kurier, 10.10.09, s. 9


"... die bisherigen Maßnahmen würden die Probleme sogar vergrößern. Die Krise sei von Banken verursacht worden, die 'too big to fail', also zu groß, um sie pleitegehen zu lassen, gewesen seien. Mit den staatlichen Hilfspaketen seien in den USA die großen Banken aufgefangen worden, die kleinen aber ohne Unterstützung geblieben und in die Pleite geschickt worden. Die Marktdominanz der Großbanken sei dadurch gewachsen. Sie können jetzt noch sorgloser wirtschaften, weil sie sicher wieder vom Staat aufgefangen würden."

Aus dem Vortrag von Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz, zitiert von Kurier anlässlich "10 Jahre Spatenstich des Tech Gate Vienna" am 8.10.09.

Die Presse: Wäre es besser gewesen, die Banken nicht zu retten?

Stiglitz: Nein. Aber man hätte es anders machen können. Etwa, indem man die Banken rettet, aber nicht die Aktionäre.

Die Presse: So schlecht kann das System aber auch wieder nicht sein. Wir hatten großes Wachstum und leben in relativ großem Wohlstand.

Stiglitz: ... Das wirkliche Wachstum der vergangenen 25 Jahre kam von Innovation. Innovation kam von Forschung, und wer unterstützt Forschung? Die Regierung.

Die Presse: Und wer hat die Innovationen umgesetzt? Die Privatwirtschaft.

Stiglitz: Aber die Basis kam von der Regierung. Wer hat das Internet entwickelt, den ersten Webbrowser? Die Regierung. Was wir brauchen, ist ein neues Innovationssystem, in dem die Regierung, also Universitäten, die Basisentwicklung betreibt und Private es vermarkten. Das bringt Wachstum, nicht der Finanzmarkt.

Joseph Stiglitz: "Inflation ist nicht unser Problem"

10.10.2009 | 18:32 | von Norbert Rief Und Franz Schellhorn (Die Presse)

Da geh ich mit Stiglitz vollinhaltlich d'accord. Nur wenn wir eine technische Innovation im Range bspw. eines wirtschaftlich arbeitenden Kernfusionsreaktors schaffen, sehe ich Licht am Ende des Tunnels. Und diese Grundlagenforschung kann nur vom Staat kommen, weil für Unternehmen viel zu langfristig und riskant. (Anm. Werner)

(siehe mein Kommentar Ich bin in der Krise! Holt mich raus!


Österreich ist wirtschaftlich noch am Leben, weil die EU es will
Trotz ermutigender Konjunktursignale schließt der frühere Chefökonom des Internationalen Währungsfonds, Kenneth Rogoff, größere Turbulenzen der Staatsfinanzen nicht aus. ... Dabei könnten auch kleinere Länder „wie Österreich und Irland“ Probleme bekommen. Zwar wären sie derzeit durch den Sicherheitsschirm geschützt, den die EU über allen aufgespannt habe. Deutschland habe ja buchstäblich für jedermann die Garantie übernommen. „Diese Garantien könnten aber durchaus zurückgezogen werden, wenn die großen Länder in Schwierigkeiten kommen.“

Wenn Bankenkrisen der Staatsbankrott folgt
10.10.2009 | 17:27 | (Die Presse)

Was in etwa eintreten würde, wenn Deutschland den Euro platzen lassen würde. Oh ja, das kann Deutschland! (Anm. Werner)

 du kannst ja schon mal vorfeiern von Werner - 21:13 am 08.10.109 (2207x)
 neu
ich bleib lieber noch in Deckung!

 Irland:Schüler sollen eigenes Klopapier mitbringen von aha - 10:28 am 08.10.109 (2758x)
 neu
Die Eltern dürften sich über die Nachricht der Direktorin gewundert haben: Wegen der Wirtschaftskrise spart eine irische Mädchenschule am Klopapier. So soll Geld für Bildung übrig bleiben.

 @party update von zz-top - 22:34 am 07.10.109 (2351x)
 neu
wie wärs mit einem update?
deine vorschau ist ja nicht mehr soooo aktuell.

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